Strategische Frühaufklärung für Informationstechnologie

September 18, 2008

Der technologische Fortschritt mit kurzen Lebenszyklen und häufig überraschenden Entwicklungen konfrontiert Unternehmen mit einer Vielzahl potenzieller Innovationen für die Weiterentwicklung ihres Informationssystems. Zur Sicherung strategischer Vorteile sollten Unternehmen potenzielle IT-Innovationen früh erkennen und deren Relevanz für das eigene Informationssystem bewerten können.Vor diesem Hintergrund entwickelt Michael Schermann eine Methode für die Innovationsfrühaufklärung, welche zunächst technologische Entwicklungen in Form von IT-Mustern strukturiert. Diese Muster bilden dann den Rahmen einer Szenarioanalyse und -bewertung. Die Grundlage der Methode bildet eine Analyse von Konzepten und Ansätzen aus den Bereichen der strategischen Frühaufklärung und des Technologie- und Innovationsmanagements. Das Buch richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die in den Bereichen Informationsmanagement oder Technologiemanagement tätig sind, sowie an Lehrende und Studierende der Wirtschaftsinformatik.

Schermann, M. (2008) Strategische Frühaufklärung für Informationstechnologie: IT-Muster, Szenarioanalyse, Methode. VDM Verlag Dr. Müller, Saarbrücken. ISBN: 9783836452724.

If I was a Springfielder …

July 16, 2007

… I would probabily look like this.

me

What do you look like? Check it out here.

I want an iPhone…

July 6, 2007

… but it will take a while, I guess.

David Pogue of The New York Times has expressed the anxiety for the iPhone in a video.

(via vowe)

Big brother is (already) watching you…

June 19, 2007

Auf arte kommt gerade ein Spezial zum bevorstehenden bzw. bereits existierenden Überwachungsstaat. Hier ein paar schnelle Gedanken dazu:

War ja irgendwie klar, dass es sofort um Filmdownloads gehen muss - aber als Beispiel für die Verfolgbarkeit im Internet doch ganz gut. Auch Phishing war vorhersehbar. Als halb-französischer Sender ist natürlich auch der Seitenhieb gegen Google unvermeidlich.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der typische Internetnutzer einfach keine Ahnung hat. Gleichzeitig ist aber auch niemand richtig bereit bzw. fähig dem normalen User zu helfen, da alle von seiner Unwissenheit profitieren.

Ein interessanter Aspekt: Wir verlassen uns immer mehr auf Informationssysteme. Das diese Systeme jedoch inherent auch für eine Überwachung genutzt werden können, ist nur Wenigen klar. Demokratie und Überwachung vertragen sich jedoch nicht.

Auch immer gern gebracht: Wer nichts zu verbergen hat, empfindet die zusätzliche Überwachung als Erhöhung der Sicherheit. Man sollte Orwells “1984″ wirklich zur Pflichtlektüre machen.

Auch nett - das CCC-Video zum Kopieren eines Fingerabdrucks wird gezeigt :-) . Ebenso werden immer wieder kleine Einspieler aus “passenden” Filmen eingespielt. Insbesondere witzig: Password swordfish.

Auch ein Must-have in einer solchen Doku: RFID. Der Aufhänger war die Aussage eines Polizeipräsidenten(?): “Die Implantierung von RFID-Chips unter die Haut ist pure Science-Fiction! Das macht und will doch keiner.”

Im Anschluss kommt der Beitrag des spanischen Clubs, der RFID-Chips in seine Gäste implantiert. Und hier zeigt sich wieder: Für ein bisschen Bequemlichkeit werden sämtliche Freiheit verkauft. Auch die Mexikaner scheinen da sehr weit zu sein: RFID zum Schutz vor Entführungen. Das heißt, in Zukunft wird vor der Entführung der Arm abgetrennt und irgendwo auf einen Laster geworfen, so daß alle in der falschen Richtung suchen. Denkt da eigentlich jemand mit?

Ein guter Hinweis: Wenn irgendwann (warscheinlich bald) irgendjemand (Firmen, Regierungen, Kriminelle, …) den Aufenthaltsort einer Person (wahrscheinlich viele) sowie aller Produkte am “Mann” erfahren kann, gibt es keine Privatsphäre mehr.

Da fragt man sich doch:

  • Wollen wir das?
  • Wer kontrolliert diesen “jemand”?
  • Wer kann ihn überhaupt sinnvoll kontrollieren?

Ein großer Unterschied zu Orwells 1984 wird darin bestehen, dass die Überwachung und Kontrolle “sanft, diskret und unaufdringlich” (O-Ton in der Doku) sein wird (natürlich nur solange die Menschen mitmachen, ansonsten ist man sicherlich gleich ein Terrorist).

Aus der Kategorie “Häh??”

June 17, 2007

Am Freitag lag eine Postwurfsendung im Briefkasten.

Der Absender war die Post höchstpersönlich (wahrscheinlich wurde deshalb unser “Bitte keine Werbung”-Schild übersehen). Interessant war auch, dass wir auf schönem postgelben Papier unsere Meinung zu unserem Auto und unserem Autokaufverhalten abgeben sollten. Was will denn die Post damit? Steigen die ins “personal logistics”-Geschäft ein? ;-)

Um an gute Adressdaten ranzukommen, war natürlich auch das obligatorische Gewinnspiel dabei. Kurz vor dem Zerreißen des Ganzen fiel mein Blick auf die zu unterschreibende Zustimmung:

Was soll denn das? Die wollen also meine Daten “ausschließlich” für Marktforschung, Marketing und Werbung nutzen. Für könnete man den die noch noch nutzen? Jede andere Post bringen sie ja auch noch. Was mich ja am meisten stutzig macht ist die “ausschließliche” Übermittlung. An wen denn, bitte?

In Klartext heißt das doch: “Bitte stimmen Sie zu, dass wir mit Ihren Daten tun und lassen können was wir wollen.”

Auch eine Art sich den ärgerlichen Datenschutz abzustreifen.

Ever had the feeling of not getting the things done?

Well, Productivity501 has a long list with some of the major time wasters in life.

Biggest Time Waster

Want an example?

In my opinion, one of the biggest ways that people waste time without realizing it is by not having a basic agenda for their day, a routine if you will. Many people get up in the morning and just start doing things without being organized about it. The same applies when they get to work.

Quite surprising to read it. I definitely need to change some of my habits.

Gmail users are bloggers (but don’t know about it)

June 15, 2007

This has been a very interesting comment in one of the key notes at ECIS 2007. However, it is not quite true. It should be:

Gmail users are bloggers (but don’t care about it).

What does that mean? People are trading the content of their emails for a free 2 GB mail account with a nice GUI. And no one is educating them about the potential consequences.

The overall topic of the key note was the future of the internet and how it will affect our life. So let’s think about it. Google has extended the gmail-kind-of-service for photo (picasa), videos (youtube), telephony (talk), social networks (orkut) and so on and so on.

So we are already publishing almost every digitzed content of our life to companies like google. But is it an actual problem? After all the motto of Google is “Do not be evil”. So it is about trust, then. Do we trust our emerging “big brother” in the internet? Do we like the idea that he knows our holiday photos, our social network, the content of our emails, etc. …? Can we do anything about it?

Again, it is a trade-off between losing privacy and getting a comfortable (and free) digital life. But not every aspect of this trade-off is clear to anybody (including myself, I admit):

What does it mean to lose privacy? Is it a problem at all? When will it become a problem?

Hmm… have to think about it.

How to sell your papers

March 22, 2007

The first part of your paper that someone reads is the abstract. Still many writers (including me) have a lot of difficulties in writing a good abstract. Markus Kuhn from lightbluetouchpaper gives some useful advice on writing an abstract.

From my experience, writing the abstract is the most difficult part of writing a paper. Therefore, it is the first thing I write. It serves as a guideline for my writing. During the rest of the paper I will regularly come back to the abstract and change something or get some guidance on how to proceed.

Was ist denn so ein Doktortitel wert?

March 17, 2007

Aus einem SZ-Interview mit einem (promovierten) Berater:

Ich würde den Doktortitel gleich gewichten mit einem Auslandsaufenthalt. Wenn jemand längere Zeit in Spanien oder England gearbeitet hat, dann spricht er die Sprache fließend und beweist, dass er flexibel, international und mobil ist. Er ist Teil eines individuellen Lebenslaufs.

Tja, das bestätigt in gewisser Weise meine Vermutung. Erst ab einer gewissen Hierarchiestufe kommt es wieder zum Tragen:

… Er [der Dr.] könnte allerdings das Zünglein an der Waage sein, bei gleicher Qualifikation mehrerer Bewerber.

Hello world!

January 26, 2006

Who am I?

My name is Michael Schermann and I am a PhD student at TUM, the technical university in Munich. My research interests are IT service engineering, security engineering, conceptual modeling and reference modeling, software architecture and patterns.

What is this blog about?

I am going to write about my studies at university, about technology that I am stumble upon, about my life, the universe, and everything. Furthermore I want to train my English skills. So in case you notice any mistakes or Germish phrases please comment the entry in question. Thanks in advance!

What does the strange title of the blog mean?

Zemeigo is a germanized version of a chinese translation of my name. When I have been was in Hong Kong, my cChinese colleagues picked a cChinese name, which reflected my name spoken in Englisch - Ze abbreviated for Schermann, Meigo for Michael.

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