Auf arte kommt gerade ein Spezial zum bevorstehenden bzw. bereits existierenden Überwachungsstaat. Hier ein paar schnelle Gedanken dazu:
War ja irgendwie klar, dass es sofort um Filmdownloads gehen muss - aber als Beispiel für die Verfolgbarkeit im Internet doch ganz gut. Auch Phishing war vorhersehbar. Als halb-französischer Sender ist natürlich auch der Seitenhieb gegen Google unvermeidlich.
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Zusammenfassend kann man sagen, dass der typische Internetnutzer einfach keine Ahnung hat. Gleichzeitig ist aber auch niemand richtig bereit bzw. fähig dem normalen User zu helfen, da alle von seiner Unwissenheit profitieren.
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Ein interessanter Aspekt: Wir verlassen uns immer mehr auf Informationssysteme. Das diese Systeme jedoch inherent auch für eine Überwachung genutzt werden können, ist nur Wenigen klar. Demokratie und Überwachung vertragen sich jedoch nicht.
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Auch immer gern gebracht: Wer nichts zu verbergen hat, empfindet die zusätzliche Überwachung als Erhöhung der Sicherheit. Man sollte Orwells “1984″ wirklich zur Pflichtlektüre machen.
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Auch nett - das CCC-Video zum Kopieren eines Fingerabdrucks wird gezeigt
. Ebenso werden immer wieder kleine Einspieler aus “passenden” Filmen eingespielt. Insbesondere witzig: Password swordfish.
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Auch ein Must-have in einer solchen Doku: RFID. Der Aufhänger war die Aussage eines Polizeipräsidenten(?): “Die Implantierung von RFID-Chips unter die Haut ist pure Science-Fiction! Das macht und will doch keiner.”
Im Anschluss kommt der Beitrag des spanischen Clubs, der RFID-Chips in seine Gäste implantiert. Und hier zeigt sich wieder: Für ein bisschen Bequemlichkeit werden sämtliche Freiheit verkauft. Auch die Mexikaner scheinen da sehr weit zu sein: RFID zum Schutz vor Entführungen. Das heißt, in Zukunft wird vor der Entführung der Arm abgetrennt und irgendwo auf einen Laster geworfen, so daß alle in der falschen Richtung suchen. Denkt da eigentlich jemand mit?
Ein guter Hinweis: Wenn irgendwann (warscheinlich bald) irgendjemand (Firmen, Regierungen, Kriminelle, …) den Aufenthaltsort einer Person (wahrscheinlich viele) sowie aller Produkte am “Mann” erfahren kann, gibt es keine Privatsphäre mehr.
Da fragt man sich doch:
- Wollen wir das?
- Wer kontrolliert diesen “jemand”?
- Wer kann ihn überhaupt sinnvoll kontrollieren?
Ein großer Unterschied zu Orwells 1984 wird darin bestehen, dass die Überwachung und Kontrolle “sanft, diskret und unaufdringlich” (O-Ton in der Doku) sein wird (natürlich nur solange die Menschen mitmachen, ansonsten ist man sicherlich gleich ein Terrorist).