Aus der Kategorie “Häh??”
Am Freitag lag eine Postwurfsendung im Briefkasten.
Der Absender war die Post höchstpersönlich (wahrscheinlich wurde deshalb unser “Bitte keine Werbung”-Schild übersehen). Interessant war auch, dass wir auf schönem postgelben Papier unsere Meinung zu unserem Auto und unserem Autokaufverhalten abgeben sollten. Was will denn die Post damit? Steigen die ins “personal logistics”-Geschäft ein?
Um an gute Adressdaten ranzukommen, war natürlich auch das obligatorische Gewinnspiel dabei. Kurz vor dem Zerreißen des Ganzen fiel mein Blick auf die zu unterschreibende Zustimmung:

Was soll denn das? Die wollen also meine Daten “ausschließlich” für Marktforschung, Marketing und Werbung nutzen. Für könnete man den die noch noch nutzen? Jede andere Post bringen sie ja auch noch. Was mich ja am meisten stutzig macht ist die “ausschließliche” Übermittlung. An wen denn, bitte?
In Klartext heißt das doch: “Bitte stimmen Sie zu, dass wir mit Ihren Daten tun und lassen können was wir wollen.”
Auch eine Art sich den ärgerlichen Datenschutz abzustreifen.
